Waldaschaffsammler

Abwasserverband der Aschafftalgemeinden

Waldaschaffsammler

Auftraggeber:

Abwasserverband der Aschafftalgemeinden

Planungsphase:

seit 2017

Realisierung:

seit 2018

Bausumme:

0,4 Mio. Euro (BA 1)

Ingenieurleistungen:

Objektplanung Kanalsanierung

Planung
Ausschreibung
Örtl. Bauüberwachung

Technische Daten BA1:

3 Revisionsschächte DN 1500
430 lfdm Kanalsanierung DN 600/900

Der Abwasserverband der Aschafftalgemeinden hat FKS – INFRASTRUKTUR beauftragt, den verbandseigenen Sammler in der Gemeinde Waldaschaff auf einer Gesamtlänge von 1540 m vollumfänglich mittels Schlauchlinerverfahren zu sanieren. Dies wird nötig aufgrund undichter Muffenverbindungen und des hieraus resultierenden Grundwassereintritts. Durch den sanierten Kanal wird der Fremdwasserzufluss gestoppt und die Kläranlage in punkto Betriebskosten und Hydraulik entlastet.

Der 1. Abschnitt des Sammlers wurde bereits 2018 saniert und besteht aus einem Beton-Ei-Profil DN 600/900 mit einer Länge von rd. 430 m. Dieser liegt nahezu komplett in bebauten Privatgrundstücken, weshalb es notwendig war im Vorfeld der Sanierungsmaßnahme drei weitere Revisionsschächte zu errichten. Nur hierdurch konnte die Zugänglichkeit für Baugeräte hergestellt und somit die fachgerechte Durchführung der Sanierungsmaßnahme gewährleistet werden.

Aktuell befindet sich der 2. Abschnitt in Planung und soll in 2019 umgesetzt werden. Auch hier besteht die Schwierigkeit in der Planung der Sanierungsmaßnahme, da wie schon im 1. Bauabschnitt der Sammler nahezu komplett im Privatgrund, vorzugsweise in schlecht anfahrbaren Hinterhöfen mit angelegten Grün- und Pflasterflächen liegt. Erschwerend hinzu kommt die Unterquerung des Sammlers mit dem Vorfluter „Aschaff“.

Erschließung Anwandeweg

Stadt Aschaffenburg

Erschließung Anwandeweg

Auftraggeber:

Stadt Aschaffenburg

Planungsphase:

2016 – 2020

Realisierung:

2018 – 2022

Bausumme:

21,5 Mio. Euro

Ingenieurleistungen:

Projektsteuerung
Objektplanung Verkehrsanlagen
Objektplanung Kanalisation
Objektplanung Freianlagen

Planung
Ausschreibung
Örtl. Bauüberwachung

Technische Daten:

45.000 m² Verkehrsfläche
3.000 lfdm Schmutzwasserkanal
3.800 lfdm Regenwasserkanal
17.200 m² Versickerungsmulden
5.000 lfdm Wasserversorgung
5.000 lfdm Gasversorgung
2.800 lfdm Stromtrassen

In Aschaffenburg sollen 750 Wohnungen, für insgesamt 1.800 Einwohner geschaffen werden. Das hierfür projektierte Baugebiet Anwandeweg befindet sich im östlichen Teil des Stadtteils Nilkheim in Zentrumsnähe und weist eine Gesamtfläche von ca. 27 ha auf.

Die äußere Erschließung ist vorhanden. Die innere Erschließung erfolgt über niveaugleiche, verkehrsberuhigte Wohnstraßen unterschiedlicher Breiten. Für den ruhenden Verkehr werden entlang der Wohnstraßen Längsparkstände, als auch separate Stellplatzhöfe errichtet. Ergänzt wird das Straßensystem mit Geh- und Radwegen, die im Gesamtkonzept eine zentrale Position einnehmen. Durch regelmäßige Baumstandorte entlang der Wohnstraßen und differierende Oberflächenmaterialien wird durch die Gestaltung die Aufenthaltsfunktion bestärkt. Die Materialwahl ist bewusst entsprechend ihrer Eigenschaften, wie beispielsweise Aufnahme einwirkender Kräfte oder Flexibilität bei Aufbrüchen erfolgt.

Die Entwässerungsplanung des gesamten Baugebietes basiert auf einem Trennsystem mit ca. 7 km Schmutz- und Regenwasserkanälen in Dimensionen bis DN 800. Eine Besonderheit der Planungen stellt ein semizentrales Niederschlagswassermanagement dar, welches dafür sorgt, dass sämtliche anfallenden Oberflächenwässer der öffentlichen und privaten Grundstücke vor Ort im Baugebiet selbst an mehreren Standorten versickert werden. Hierfür sind insgesamt ca. 30.000 m³ Beckenvolumen für die Versickerung zu schaffen.

Ferner werden im Zuge einer vernetzten Verkehrswege- und Entwässerungsplanung für einen ausreichenden Überflutungsschutz im Falle „urbaner Sturzfluten“ konkrete Maßnahmen simuliert und berücksichtigt.

Zur Sicherung der Versorgung werden im gesamten Baugebiet Wasser- und Gasleitungen, Stromversorgung sowie Breitbandkabel verlegt.

Hochwasserschutzkonzept Bessenbach

Gemeinde Bessenbach

Hochwasserschutzkonzept Bessenbach

Auftraggeber:

Gemeinde Bessenbach

Planungsphase:

2008 – 2011

Realisierung:

Bausumme:    

8,42 Mio. Euro

Ingenieurleistungen:

Vermessungstechnische Gewässeraufnahme
Niederschlags-Abfluss-Modell
Hydraulische Modellierung 1D + 2D
Entwicklung Schutzkonzept für HQ100

Planung

Technische Daten:

Gewässersystem Bessenbach
Einzugsgebiet 26 km²
Berechnungslänge 5,6 km; ca. 300 Profile
Neubau 5 Hochwasserrückhaltebecken
171.000 m³ Speichervolumen
Weitere begleitende Schutzmaßnahmen
wie Dämme, Vergrößerung Durchlässe

In der Vergangenheit führten wiederholt Hochwasserereignisse des Gewässers Bessenbach in der Gemeinde Bessenbach zu hohen Sachschäden. In den Gemeideteilen Straßbessenbach und Keilberg standen große Teile der Ortslagen unter Wasser.

Dabei waren neben den Wohngebieten auch immer wieder umfangreiche Gewerbegebietsflächen von den Hochwässern betroffen.

Die Gemeinde Bessenbach beauftragte daraufhin FKS – INFRASTRUKTUR und deren Partnerbüro BIT Ingenieure AG mit der Entwicklung eines Hochwasserschutzkonzeptes für das Gewässersystem des Bessenbach mit seinen Nebengewässern. Als Schutzziel wurde ein 100-jähriges Hochwasser postuliert.

Neben einer detaillierten Gewässervermessung und dem Aufbau eines hydrologischen Niederschlags-Abfluss-Modells kamen kombinierte hydraulische Berechnungsmodelle für die Ermittlung der Wasserspiegellagen zum Einsatz.

Aus den gewonnenen Erkenntnissen wurden im Anschluss entsprechende Schutzmaßnahmen entwickelt, welche insbesondere als Ziel einen Rückhalt der Hochwassermengen in der Fläche hatten. An 5 dezentralen Standorten im gesamten Gemeindegebiet wurden dabei jeweils Hochwasserrückhaltebecken konzipiert, Begleitmaßnahmen wie z.B. Schutzdämme und Teilausbau von vorhandenen Verdolungen ergänzten das Maßnahmenbündel.

Das gesamte Investitionspaket für das Hochwasser-Schutzkonzept kann modular umgesetzt werden und stellt eine anspruchsvolle und bedeutende Aufgabe für die Zukunft dar.

Sanierung Goethe-, Schul- und Taunusstraße

Gemeinde Karlstein

Sanierung Goethe-, Schul- und Taunusstraße

Auftraggeber:

Gemeinde Karlstein am Main

Planungsphase:

2012 – 2013

Realisierung:

2013 – 2014

Bausumme:

2 Mio. Euro

Ingenieurleistungen:

Objektplanung Verkehrsanlagen
Objektplanung Kanalisation
Objektplanung Wasserversorgung
Planungsbegleitende Vermessung

Planung
Ausschreibung
Örtl. Bauüberwachung

Technische Daten:

6.800 m² Ausbaufläche
900 lfdm Kanalisation

Die Gemeinde Karlstein am Main stellte ein Ortssanierungskonzept auf. Auf dieser Basis werden konsequent Infrastrukturmaßnahmen umgesetzt. Die innerörtlichen Straßen Goethe-, Schul-, Taunus-, Rhön-, Erlenstraße und Graslitzer Straße der Gemeinde Karlstein wurden grundhaft ausgebaut.

Die Goethe- und die Schulstraße stellen eine innerörtliche Verbindung zwischen der Staatsstraße St 3308 und einem bestehenden Wohngebiet im Ortsteil Dettingen dar. Mit dem Charakter von „Sammelstraßen“ erfolgte ein konventioneller Ausbau mit asphaltierten Fahrbahnen und fahrbahnbegleitenden, gepflasterten Gehwegen für eine gesicherte fußläufige Verbindung. Die Taunus-, Rhön-, Erlenstraße und Graslitzer Straße mit der ausschließlichen Nutzung des Wohnens sind als verkehrsberuhigte Bereiche ausgebaut. Optisch wird dies durch einen niveaugleichen Ausbau erreicht. Als Oberfläche kam eine Pflasterbauweise mit Mittelrinne zur Gewährleistung der Entwässerung zur Realisierung. Ausgewiesene Stellplätze bieten ausreichend Parkraum für den ruhenden Verkehr.

Im Rahmen des Projektes erfolgte die Erneuerung der gesamten Kanalisation einschließlich der Hausanschlüsse gemäß dem aktuellen Generalentwässerungsplan. Die partielle Erneuerung der Wasserleitung, sowie der generelle Austausch der sonstigen vorhandenen Versorgungs- und Telekommunikationsleitungen erfolgte in enger Abstimmung und Koordinierung mit der Gemeinde und den Versorgungsunternehmen.

Betreuung Abwasseranlagen

Abwasserverband der Aschafftalgemeinden

Betreuung Abwasseranlagen

Auftraggeber:

Abwasserverband der Aschafftalgemeinden

Planungsphase:

seit 2013

Realisierung:

Bausumme:

Ingenieurleistungen:

Studien, Entwässerungskonzepte
Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen
Schmutzfrachtsimulation
Generalentwässerungsplanung (GEP)
Planfeststellungsverfahren
Aufbau, Pflege Kanaldatenbank
Bedarfsplanung Kanalsanierung
Offene / Geschlossene Bauweisen
Planungsbegleitende Vermessung

Planung
Ausschreibung
Örtl. Bauüberwachung

Technische Daten:

6 Mitgliedsgemeinden mit
insgesamt 16 Gemeindeteilen
200 km Kanalnetzlänge
320 ha befestigte Fläche
56 Regenüberlaufbecken und -bauwerke
11.200 m³ Speichervolumen
6.300 Schächte und Bauwerke

Der Abwasserverband der Aschafftalgemeinden mit seinen sechs Verbandsmitgliedern Bessenbach, Haibach, Hösbach, Laufach, Sailauf und Waldaschaff betreibt und unterhält ein Gesamtkanalnetz von ca. 200 km Gesamtlänge und ca. 6.300 Schächten.

FKS – INFRASTRUKTUR ist für die Betreuung der gesamten Abwasseranlagen zuständig. Diese beinhaltet neben der Bestandsanalyse die Entwicklung von Erhaltungs- und Sanierungsmaßnahmen auf Basis von Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen. Darüber hinaus gilt es die vorhandenen Strukturen an die künftigen Entwicklungen der Siedlungsdynamik hin anzupassen.

Als wesentliche Planungsinstrumente sind hier der Aufbau und die Pflege von Datenbanksystemen, die hydraulische Kanalnetzmodellierung, Schmutzfrachtsimulationen und die Erstellung von Sanierungskonzeptionen auf der Grundlage von Schadensbewertungen und – klassifizierungen zu benennen.

Zum Aufgabengebiet gehören ferner die Ausschreibung und Betreuung der geplanten Sanierungsmaßnahmen. Die Objektbetreuung, die Bestandsaufnahme nach Baudurchführung und die nachfolgende ständige Aktualisierung der Datenbanksysteme runden die Zuständigkeiten ab. Somit bietet die Betreuung durch FKS-INFRASTRUKTUR dem Abwasserverband zu jedem Zeitpunkt eine tiefgreifende Kenntnis der vorhandenen Anlagenstrukturen, um hieraus aktuelle und künftige Investitionsentscheidungen auf gesicherten Datengrundlagen und Erkenntnissen durchführen zu können.

Telefon: +49 6021 31810