Landratsamt Aschaffenburg

KR AB 12 Blankenbach – Krombach

Auftraggeber:

Landratsamt Aschaffenburg

Planungsphase:

2016 – 2019

Realisierung:

2019 – 2020

Bausumme:

2,2 Mio. Euro

Ingenieurleistungen:

Objektplanung Verkehrsanlagen
Objektplanung Kanalisation
Planungsbegleitende Vermessung
Koordinierter Leitungsplan

Planung
Ausschreibung
Örtl. Bauüberwachung

Technische Daten:

7.800 m² Ausbaufläche
275 m Entwässerungsleitungen
52 m Gabionenwand
Brückenbauwerk

Im Auftrag der Kreisstraßenverwaltung des Landkreises Aschaffenburg, erfolgte der Ausbau der Kreisstraße AB 12 zwischen den Gemeinden Blankenbach und Krombach auf einer Länge von rd. 660 m mit Ersatzneubau der Krombachbrücke. Aufgrund der Fußgänger- und Radverkehre zwischen den Gemeinden ergab sich zu deren Schutz die Notwendigkeit eines zusätzlichen Geh- und Radweges.
Mit dem Ausbau der Kreisstraße AB 12 wurde ein richtlinienkonformer Querschnitt von 7,00 m und eine optimierte Linienführung in Lage und Höhe unter Beachtung der natur- und wasserschutzrechtlichen Zwangspunkte realisiert. Die integrierten Mittelinseln an den Ortseingängen tragen zur Geschwindigkeitreduzierung bei und steigern somit die Verkehrssicherheit. Zugleich dienen diese als barrierefreie Querungsmöglichkeit zur Anbindung des neuen, fahrbahn-begleitenden Geh- und Radweges. 

Für die Realisierung der Maßnahme waren großräumige Erdarbeiten notwendig. Hierbei wurde auf einen ressourcenschonenden Umgang mit dem Auf- und Abtragsmaterial durch örtliche Verwertung und Aufbereitung gem. des Art 12 Bayer. Abfallwirtschaftsgesetz, geachtet.
Die Trasse führt über das Gewässer Krombach. Das im ursprünglichen Bestand schadhafte Bauwerk wurde durch ein offenes, überschüttetes Rahmenprofil in Ortbetonbauweise ersetzt. Hierbei wurde insbesondere auf die gewässerökologische Durchgängigkeit geachtet und eine naturnahe Gestaltung des Gewässerbettes gewählt. Basis der Planung des Ingenieurbauwerkes bildet ein hydraulisches Gutachten, u. a. zum Nachweis der Einhaltung des Verschlechterungsverbotes gem. den einschlägigen Vorschriften und Gesetzten.

Zur Regenwasserbewirtschaftung wurde eine Kombination aus Versickerung und Einleitung in den Vorfluter umgesetzt. Das anfallende Oberflächenwässer wird über kaskadenartig angelegte Grünmulden gesammelt. Für Starkregenereignisse ist ein Notüberlauf in den Vorfluter vorhanden. Somit ist eine Rückführung in den natürlichen Wasserkreislauf gesichert.

 

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