Gemeinde Heigenbrücken

Park & Ride Anlage am neuen Haltepunkt DB

Auftraggeber:

Gemeinde Heigenbrücken

Planungsphase:

2014 – 2018

Realisierung:

2019

Bausumme:

1,4 Mio. Euro

Ingenieurleistungen:

Objektplanung Verkehrsanlagen
Objektplanung Kanalisation
Planungsbegleitende Vermessung

Planung
Ausschreibung
Örtl. Bauüberwachung

Technische Daten:

9.000 m² realisierte Fläche
4.800 m² Asphaltschicht
3.000 m² Pflasterfläche
1.200 m² Grünflächen und Versickerungsmulden
120 m Gabionen und Winkelstützwände
240 lfdm Kanalbau
1 Sedimentationsanlage
4.500 m² optionale Erweiterungsfläche

Im Auftrag der Gemeinde Heigenbrücken entwickelte FKS – INFRASTRUKTUR das Projekt „P + R – Anlage inklusive ÖPNV – Anbindung am neuen Haltepunkt“ am Ostportal des Falkenbergtunnels im Rahmen des Neubaus der sogenannten Spessartrampe zwischen Laufach und Heigenbrücken durch die Deutsche Bahn AG. Die Planungsherausforderung bestand an der beengten und topographisch anspruchsvollen Örtlichkeit sowie den parallellaufenden Maßnahmen der DB AG. Bahnseitig realisierte Zuwegungen und Rettungswege mussten in die Planung integriert und die Umsetzung in den Bauablauf der DB AG eingetaktet werden. 

Die Planung für die P + R – Anlage umfasst Erschließungsstraßen, Fahrwege, Parkplätze (rd. 130 St.), barrierefreie Gehwege sowie zwei Bushaltestellen. Aufgrund des topographisch bewegten Geländes und der Begrenzung des Plangebietes durch die St 2317 im Süden und dem Gewässer „Lohrbach“ im Norden erfolgte eine Aufteilung der P + R – Anlage auf drei, sternförmig um den Zugang zu den Bahnsteigen angeordnete, Standorte. Bei allen 3 Standorten sind zur Optimierung des Platzbedarfs, beidseits der im Einrichtungsverkehr genutzten Fahrwege, Schräg- und Längsstellplätze angeordnet.

Eine nachträgliche Errichtung von Ladestationen für Pkw sowie für Fahrräder ist durch eine vorgerichtete Stromversorgung und ein Leerrohrsystem möglich. Mit dem aktuell stetig steigenden Umweltbewusstsein der Bevölkerung berücksichtigt die Planung ferner die Möglichkeit einer Kapazitätserweiterung um bis zu 100 Stellplätze nordwestlich des errichteten Parkplatzareals. Das umgesetzte, zukunftsorientierte Entwässerungs-konzept berücksichtigt eine Rückführung des anfallenden Oberflächenwassers in den natürlichen Wasserkreislauf. Grundsätzlich erfolgt die Wasserableitung breitflächig und versickert über eine belebte Bodenzone. Stark verschmutztes Oberflächenwasser wird gesammelt, durch eine zentrale Sedimentationsanlage gereinigt und in das Gewässer „Lohrbach“ eingeleitet.

Telefon: +49 6021 31810